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Gluten-Allergie, Gluten-Intoleranz, Zöliakie und biologischer Seitan?
2% der Weltbevölkerung leidet an einer Unverträglichkeit von Gluten. Gluten sind die Proteine in Weizen und anderen Getreidesorten, wie zum Beispiel Dinkel, Roggen, Kamut, Gerste und Hafer. Über Hafer bestehen Zweifel, weil seine Proteine den Gluten sehr ähnlich sind, aber an sich keine Gluten sind. Diese Gluten können den Dünndarm reizen und entzünden. Damit wird die Aufnahme von Nährstoffen gestört. Menschen mit einer Gluten-Allergie oder sehr empfindlichen Därmen sollten vorsichtig mit glutenreichen Lebensmitteln sein, wie zum Beispiel Seitan. Dinkel wird durch Menschen, die Weizen, Roggen, Gerste und Hafer nicht vertragen, oft wohl vertragen.
Seitan gehört nicht zu einer glutenfreien Diet. Glutenfreie Getreidesorten sind Quinoa, Amarant, Hirse, Buchweizen, Reis. Soja- und Kokosmehl sind ebenfalls gutenfrei. Der Begriff Gluten stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Leim. Gluten sind eigentlich die Klebstoff-Proteine des Getreides. Gluten sind aus den zwei Aminosäuren Gliadin und Glutein zusammengestellt. Die in Alkohol löslichen Gliadinteilchen sind für die Gluten-Intoleranz oder Zöliakie verantwortlich. In Weizen kann der Glutengehalt bis zu 80% betragen. Hartweizen (Triticum durum) oder Durum-Weizen hat den höchsten Glutengehalt. Gluten sind nicht in Wasser löslich. Zöliakie ist der offizielle Name für die Krankheit Gluten-Allergie. Damit verbunden sind chronischer Durchfall, Müdigkeit, übelriechenden Stuhl, Reizdarm, Blähungen, Anämie, wenig Lust auf Essen... Kalt gepresstes Kokosnussöl ist sehr heilsam für den Darm und die pflanzlichen Omega-3-reichen Öle, wie zum Beispiel von Amanprana (Okinawa omega) helfen dabei, Entzündungsreaktionen zu verhindern.
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